COVID-19 Maßnahmen vermindern alle Atemwegserkrankungen und das Kawasaki Syndrom bei Kindern

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  • Published on:  6/8/2021
  • Die nicht-pharmazeutischen Maßnahmen gegen die Ausbreitung von SARS-CoV-2 haben nicht nur zu einem Rückgang von anderen Atemwegserkrankungen neben COVID-19 geführt. Mediziner aus Südkorea berichten in Circulation (2021; DOI: 10.1161/CIRCULATIONAHA.121.054785), dass auch das Kawasaki-Syndrom bei kleinen Kindern deutlich seltener geworden ist.

    Das Tragen von Masken und die körperliche Distanzierung sowie Schulschließungen haben überall zu einem Rückgang von akuten Atemwegsinfektionen geführt, die meist durch Viren verursacht werden und in den ersten Lebensjahren am häufigsten sind. Nach den Daten des „Global Influenza Hospital Surveillance Network“, die Gabriela Gomez von der London School of Hygiene and Tropical Medicine in der letzten Woche in Science (2021; 372: 1043-1044) vorgestellt hat, ist in diesem Winter nicht nur die Grippewelle praktisch ausgefallen. Auch Infektionen mit RS-Virus, Rhinoviren, Metapneumovirus, Parainfluenzaviren und den endemischen Coronaviren sind deutlich seltener aufgetreten.
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